Musikalische Gesamtleitung

Bruno Leuschner

Bruno Leuschner ist in Santiago de Chile geboren. Er studierte Dirigieren an der Musikhochschule Hamburg bei Klauspeter Seibel und Christoph von Dohnanyi.

Bei Musiktheater-Engagements in Freiburg, Hamburg, Bern und Basel dirigierte er eine Vielzahl an Opern.

Als Dirigent bei verschiedenen deutschen und schweizerischen Orchestern hat er sein umfangreiches sinfonisches Repertoire erarbeitet.

Im Musical-Bereich dirigierte er 1991 „Das Phantom der Oper“ in der Hamburger Produktion mit Peter Hofmann in der Titelrolle, sowie u.a. „Cats“, „Evita“, „My Fair Lady“, „Cabaret“ und „Kiss me Kate“.

Seit 2004 ist Bruno Leuschner musikalischer Leiter am Neuen Theater in Dornach mit einer Reihe von erfolgreichen Produktionen.

Bruno Leuschner war von 2011 bis 2017 bei der Operettenbühne Möriken-Wildegg tätig und war musikalischer Leiter bei den Produktionen „Der Bettelstudent“ (2011), „Die Herzogin von Chicago“ (2013), „Banditenstreiche“ (2015) und „Gräfin Mariza“ (2017).

Seit 2012 ist er Dirigent der Gartenoper Langenthal mit den Produktionen „L’elisir d’amore“ „L’italiana in Algeri“, „Martha“, „Der Wildschütz, „Carmen“ und dort erstmals in Zusammenarbeit mit Simon Burkhalter 2024 „Die verkaufte Braut“.

Seit 2013 ist er Dirigent beim Orchester Ostermundigen mit drei sinfonischen Programmen pro Saison.

Bruno Leuschner ist sowohl als Komponist von Liedern, Kammermusik, Bühnenmusik, Chor- und Orchesterwerken hervorgetreten wie auch als gefragter Arrangeur für verschiedene Ensembles.

Regisseur und Bühnenbild

Simon Burkhalter

Der Schweizer Bassbariton Simon S. Burkhalter studierte, neben seiner Tätigkeit als Regisseur, Gesang an der Hochschule der Künste Bern (HKB) bei Prof. Malin Hartelius und schloss seine Studien mit Auszeichnung ab. Weitere wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen unter anderem bei Brigitte Fassbaender und Robin Adams. Er war Mitglied am Schweizer Opernstudio.

Als Solist sang er in letzter Zeit am Theater Biel-Solothurn und am Stadttheater Bern. Burkhalter ist ein gefragter Basssolist auf den Konzertpodien der Schweiz.

In tragenden Rollen stand Burkhalter in über 30 Produktionen als Schauspieler und Sänger auf der Bühne u. a. als Franz in Schillers «Die Räuber», als Sigismund «Im weissen Rössl» oder als Peachum in «Die Dreigroschenoper», zuletzt im Solomusical «Heute Abend: Lola Blau» von Georg Kreisler. Burkhalters Fähigkeiten zwischen Tanz, Gesang und Schauspiel werden schweizweit geschätzt. Gut 40 Inszenierungen als Regisseur runden seine bisherige Bühnentätigkeit ab, darunter u.a. „Der Zigeunerbaron“, «Die lustige Witwe», «Die Fledermaus» und die von der Presse hochgelobte Neufassung von Strauss‘ «Eine Nacht in Venedig» im Möriken-Wildegg.

Aktuell ist Burkhalter gerngesehener Regisseur auf den freien Bühnen der Schweiz. Er leitet die BernerSommerOperette, inszeniert die Neuproduktionen der Operettenbühne Möriken-Wildegg und ist seit 2017 Intendant der Freilichtspiele Moosegg. Ausserdem ist er Mitglied der kantonalen Kommission für Tanz und Theater des Kantons Bern.

Simon Burkhalter ist Preisträger des Förderpreises der Burgergemeinde Bern.

www.simon-burkhalter.com

Musikalische Co-Leitung

Michael Schraner

Michael Schraner, 1978 geboren und im Fricktal aufgewachsen, studierte Schulmusik und Chorleitung bei Raphael Immoos in Basel.

Er leitete u.a. die Kantorei der Stadtkirche Aarau (2004–2012) und arbeitete ab 2005 für Programme mit der Aargauischen Lehrergesangvereinigung ALGV und ab 2013 mit den Aargauer Vokalisten regelmässig mit argovia philharmonic und dem Barockorchester Capriccio zusammen. Mit ehemaligen Schülerinnen und Schüler gründete er dem 2010 den Kammerchor C21, mit bis 2022 auch einige Spezialformate entwickelt wurden. Von 2013 bis 2024 führte er die Aargauer Vokalisten, den Kammerchor C21 und ab 2016 auch den Chor der Alten Kanti Aarau öfters für grosse Projekte zusammen, so u.a. für Chorsinfonik von Lili Boulanger oder für das Mozart-Requiem mit Uraufführungen von Gaudenz Wigger (*1998).

Zuletzt waren es zwei Mitsingprojekte in der Alten Reithalle Aarau mit Händels Messiah (2022) und Haydns Schöpfung (2024) in Zusammenarbeit mit dem Barockorchester Capriccio. Seit August 2024 dirigiert Michael Schraner das Badener Vokalensemble. Er unterrichtet an der Alten Kantonsschule Aarau Schulmusik und leitet dort zusammen mit Simone Fischer den Chor.

Kostüm

Manon Criblez

Opposites attract – ein Balanceakt der harmonierenden Gegensätze in

abenteuerlichen Farb- und Formwelten. Nach dem Abschluss ihres Bachelorstudiums am Institut Mode-Design in Basel,

sowie anregenden Erfahrungen bei verschiedenen Designern und Kostümbildnern in Berlin und der Schweiz, kreiert die aus Bern stammende Manon Noëmie Criblez 2017 Klangmäntel für die Raumsinfonie „Steinhimmel“ von Daniel Glaus.

Darauf folgend zieht sie die Abenteuerlust nach Paris, wo sie 2019 ihr Masterstudium am Institut Français de la Mode abschliesst. Seither ist sie als Designerin für Marken wie Lanvin und Lacoste tätig. Seit 2022 ist sie hauptsächlich als Kostümbildnerin tätig und kehrt im Ramen diverser Projekte vermehrt wieder in die Schweiz zurück.

Sie kreiert Kostüme für Oper, Operette, Musical und Theater, so wie zum Beispiel
«Jedermann», «Non(n)sens 2» oder «Die Verkaufte Braut» und 2023 für die Operettenproduktion «Eine Nacht In Venedig» in Möriken

Choreografie

Barbara Bortoli

Schon in ihrer Kindheit begann Barbara ihre tänzerische Ausbildung, die sie über intensive Förderklassen in der Schweiz an die renommierte Ballettschule der Wiener Staatsoper führte. Dort absolvierte sie ihre Ballett- und Tanzausbildung.

Während der Zeit in Wien, tanzte sie in Opern- und Operettenproduktionen der Wiener Staatsoper, darunter Tannhäuser und Rigoletto. Zudem sammelte sie wertvolle Erfahrungen in der Fernsehbranche – unter anderem als Mitglied des Tanzensembles im Musikantenstadl sowie in verschiedenen Werbefilmproduktionen des ORF.

Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz spezialisierte sie sich auf Ballettpädagogik und erwarb zwei Teacher Diplome der Russian Ballet Association. 2007 gründete sie ihre eigene Ballettschule, die sich seitdem der semi-professionellen Ausbildung – junger Tänzerinnen und Tänzer widmet. Neben ihrer Lehrtätigkeit erweiterte sie ihr Fachwissen in den Bereichen Pilates und Tanzpädagogik.

2020 übernahm sie erstmals eine Choreografie für die Freilichtspiele Moosegg und setzte diese Arbeit über drei Jahre hinweg fort. 2023 kehrte sie mit dem Musical «Heute Abend: Lola Blau» selbst auf die Bühne zurück. In diesem Jahr choreografiert sie erstmals für die Operette Möriken.

Maske

Fredi Schmid

Fredi Schmid absolvierte einen Theatercoiffeurlehrgang und eine Visagistenausbildung in Köln, wo er auch das Bodypainting kennen lernte, welches bis heute seine grosse Passion ist.

Er erhält regelmässig Aufträge für Firmen, Messen, Vernissagen und als Freelancer beim SF DRS. Die Operette Möriken-Wildegg zählt seit «Violetta» (2005) auf ihn.

Maske

Marina Keller

Als freischaffende Maskenbildnerin ist Marina Keller regelmässig bei unzähligen Operettenproduktionen in der ganzen Schweiz für das optische Erscheinungsbild der Darsteller:innen zuständig. Sei es bei den Operettenbühnen Möriken-Wildegg, Bremgarten, Beinwil am See, Sursee oder Rheinfelden, unter anderem auch bei der Wilhelmina Opern Gala im Schloss Hallwyl oder bei der Gartenoper Langenthal, zeichnete sie für die Maske verantwortlich. Zudem war sie öfters in TV-Produktionen tätig, wie zuletzt für die SRF-Serie «Maloney», «Neumatt», oder für «Landesverräter».

Im idyllischen Thalheim aufgewachsen, absolvierte die junge Aargauerin zunächst eine Lehre als Coiffeuse, bevor sie sich zur Maskenbildnerin weiterbilden liess. Direkt unter dem Schloss Wildegg hat sie vor kurzem unter dem Namen «Hauptsach» ein Atelier eröffnet, in dem sie rundum verschönert, verändert oder auch … – ganz nach Wunsch – entstellt. Ob für Film, TV oder Bühne: Es bereitet ihr grosse Freude, Figuren zum Leben zu erwecken und ihre beiden Leidenschaften, Haare und Maske, zu verbinden.

Lichttechnik

Ninian Mathis

Schon in seiner Kanti Zeit begann Ninian Mathis am Theater St. Gallen zu arbeiten und sammelte dort über viele Jahre wertvolle Erfahrung in Licht- und Bühnentechnik. Durch sein Studium in Media Engineering vertiefte er sein Gespür für visuelle Gestaltung und technische Präzision. Heute arbeitet er selbständig als Lichtdesigner und technischer Leiter für Musical-, Theater- und Konzertproduktionen. Bereits 2023 gestaltete er das Lichtdesign für «Eine Nacht in Venedig». In diesem Jahr rückt er den Grafen von Luxemburg ins richtige Scheinwerferlicht.