Fürst Basil Basilowitsch hat sich unsterblich in die Sängerin Angèle Didier verliebt und fördert und beobachtet sie schon lange heimlich. Nun sinnt er verzweifelt auf eine Möglichkeit, sie zu ehelichen, denn es ist ihm verboten, eine bürgerliche Braut zum Altar zu führen.
Da kommt ihm der verarmte Lebemann Graf René von Luxemburg gerade recht. Basil schlägt René einen Handel vor: Für eine halbe Million soll der Graf die Sängerin pro forma zu seiner Frau machen und sich nach drei Monaten, während diesen er in Paris untertauchen solle, von ihr wieder scheiden lassen. Die Frau befände sich dann im Adelsstand, was ihm, Basil, die Heirat selbst ermöglichen würde.
Graf René geht auf das Angebot ein. Die Trauungszeremonie wird auf eine Weise vollzogen, die René den Blick auf seine Braut verwehrt und so bleibt sie für ihn völlig unbekannt.
Die vereinbarten drei Monaten sind beinahe vergangen, als René die Abschiedsvorstellung der Sängerin besucht. Er verliebt sich auf Anhieb in die unbekannte Sängerin und auch Angèle findet Gefallen an ihm, der sich ihr als "Baron von Reval" vorstellt.
Als Angèle verächtlich von jenem Grafen von Luxemburg spricht, der sich für Geld zu einer Scheinheirat habe verführen lassen, sagt ihr René, wer er ist; und habe sie nicht ähnlich gehandelt, weil sie nur als "Gräfin" Fürstin werden könne? Sie haben einander nichts vorzuwerfen; ihre Liebe bleibt bestehen - René hat dem Fürsten immerhin sein Wort verpfändet; darüber kann ihm weder Angelès Spott noch ihr Kuss hinweghelfen.
Doch die Operettenlösung bleibt nicht aus. Basil muss seine langjährige Geliebte, eine alte Gräfin, heiraten, und Réne und Angèle finden ihr Glück.
Die
Handlung