Kreativ-Team


Simon Burkhalter

Bühnenbild/ Regie

Simon Burkhalter wuchs im Emmental auf und studiert gegenwärtig neben seiner Tätigkeit als Regisseur Gesang an der Hochschule der Künste Bern bei Prof.Malin Hartelius.
In tragenden Rollen stand Burkhalter in über 25 Produktionen als Schauspieler und Sänger auf der Bühne u. a. als Franz in Schillers «Die Räuber», als Sigismund «Im weissen Rössl» oder als Peachum in „Die Dreigroschenoper“.

Mehr als 30 Inszenierungen grosser Bühnenproduktionen runden seine bisherige Tätigkeit ab, darunter u.a. „Im weissen Rössl“, „Der Vetter aus Dingsda“, „Geschichten aus dem Wienerwald“ und „Der Zigeunerbaron“. In seinen Produktionen arbeitete er mit Uwe Schönbeck, Silvia Jost, Lilian Naef, Marlise Fischer und Martin Schurr. Während dreier Jahre leitete er am Gymnasium Kirchenfeld als Co-Leiter die Theatertruppe.

Als Autor schreibt er immer wieder Dramatisierungen für diverse Bühnen u.a. „Schwarmgeist“, „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ und „Chachelihannes"

Aktuell ist Burkhalter gern gesehener Regisseur auf den freien Bühnen der Schweiz im Profi- und Amateurbereich. Er ist Intendant und Regisseur der Freilichtspiele Moosegg und leitet zusammen mit Michael Kreis die BernerSommerOperette. Simon Burkhalter ist Preisträger des Förderpreises der Burgergemeinde Bern.


Renato Botti

Musikalische Gesamt-Leitung

Renato Botti war ursprünglich Primar- und Realschullehrer. Nach seinem Studium in Kirchenmusik A und Schulmusik II an der Musikhochschule Luzern, folgten Weiterbildungen und Meisterkurse in Orchesterleitung und Sologesang an der Hochschule der Künste (ZHdK) in Zürich. Renato Botti war langjähriger Dozent für Fachdidaktik an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Liestal BL und zuletzt in Aarau.

Heute arbeitet Renato Botti an der Kantonsschule Wettingen und ist neben seiner Unterrichtstätigkeit als Fachvorstand und in Gremien zur Lehrplanentwicklung tätig. Als Ergänzung zu seiner pädagogischen Tätigkeit begleitet ihn eine breit gefächerte künstlerische Arbeit als Kirchenmusiker, Organist, Chorleiter und Dirigent. Ein Schwerpunkt bildet die chorische Vokalarbeit, die Leitung unterschiedlicher Ensembles, darunter der Kammerchor Baden, mit dem er seit 2005 regelmässig auch in Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern konzertiert.

Seine bühnenmusikalische Arbeit führte ihn zu Engagements an die Musical-Seebühne Brunnen, von 2009-2013 war er musikalischer Gesamtleiter am Theater in Arth. An der Fricktalerbühne trugen die Operetten- und Musicalproduktionen während mehr als zehn Jahren seine musikalische Handschrift. Renato Botti freut sich, nach „Eine Nacht in Venedig“ in 2003 wieder an die Operettenbühne Möriken-Wildegg zurückzukehren.


Ramin Abbassi

Musikalische Co-Leitung

Ramin Abbassi wuchs in Möriken auf. Nach dem Bachelor-Studium in Schulmusik mit dem Hauptfach Violoncello erfolgte 2018 der Masterabschluss in Schulmusik II. Seit 2014 studiert er in Bern zudem Germanistik mit den Nebenfächern Mathematik und Musikwissenschaft.

Nach mehreren Stellvertretungen an der Oberstufe Wildegg und an den Kantonsschulen in Aarau und Sargans unterrichtet er nun ab August Musik an der Kantonsschule Freudenberg in Zürich.

Seit 2011 leitet Ramin Abbassi das von ihm gegründete Aarauer Studentenorchester ASTOR und führt mit diesem regelmässig konzertante sowie szenische Produktionen auf, etwa das Musiktheater „Violetta“ in Möriken 2016 oder kürzlich „Romeo und Julia“ in Suhr. Die 60-köpfige Truppe absolvierte auch bereits Auftritte beim Europäischen Jugendparlament und am Europäischen Studentenorchester-Festival in Strassburg.

Ab August ist Ramin Abbassi zudem der musikalische Leiter des Kammerchors Aarau.


Gizella Erdös

Choreographie

Die gebürtige Ungarin absolvierte ihre Ballettausbildung an der Zürcher Opernhausballettschule und an der staatlichen Ballettakademie Budapest. Ihre Ausbildung umfasste nebst klassischem Ballett auch Modern Dance, Jazztanz, ungarische Folklore und eine Spezialisierung in Charaktertanz.

Ihre tänzerische Laufbahn führte sie über Ungarn zurück in die Schweiz, wo sie u.a. am Opernhaus Zürich, beim Schweizer Kammerballett und beim Tanztheater Königsfelden als Tänzerin engagiert war. Als Spezialistin für Charaktertanz unterrichtete sie u.a. an der Schweizerischen Ballettberufsschule, an der Anne Woolliams Schule und seit 28 Jahren ist sie an der Ballettschule für das Opernhaus Zürich pädagogisch und choreographisch tätig.

Als Choreographin war sie bereits im Kanton Aargau engagiert. 2003 und 2005 beim Tanztheater Königsfelden, 2007 und 2010 beim Freilichtspektakel "Julius Caesar" und "..zrugg vom Himmel" im Amphitheater Windisch. Bei der Operette Möriken-Wildegg konnte man ihr choreographisches Wirken von 2009 bis 2015 in den Produktionen "Der Graf von Luxemburg“, „Der Bettelstudent“, „Die Herzogin von Chicago“ und Banditenstreiche“ erleben.


Yves Ulrich

Regieassistenz

Der Luzerner Yves Ulrich studierte von 2012 bis 2016 Schauspiel an der StageArt Musical & Theatre School in Zürich. Seit 2010 ist er regelmässig auf Theater-, Musical- und Operettenbühnen zu sehen. So spielte er unter anderem am Stadttheater Sursee in den Operetten «Wiener Blut», «Der Bettelstudent», «Die Zirkusprinzessin» und «Gasparone», im Musical «Anything Goes» und bei den Märchenproduktionen «König Drosselbart», «Pinocchio» und «Aladin». Als tapferes Schneiderlein war er 2014/15 im gleichnamigen Märchen mit dem Reisetheater Zürich auf Schweizer Tournee. Danach sah man ihn im Sommer 2015 bei den Luzerner Freilichtspielen. Bei der Sommeroperette Bern begeisterte er 2016 als Piccolo in «Im weissen Rössl» die Zuschauer. In der MAAG Halle in Zürich stand er 2016 bei der Uraufführung des Schweizer Musicals «Mein Name ist Eugen» und 2017 bei der Wiederaufnahme des erfolgreichsten Schweizer Musicals «Ewigi Liebi» auf der Bühne. In Möriken-Wildegg ist er bereits seit 2013 in der Operette «Die Herzogin von Chicago» als Darsteller und Regieassistent tätig.


Renate Tschabold

Kostüme

Die Kostümbildnerin Renate Tschabold liess sich nach ihrer Ausbildung zur Damenschneiderin in Zürich zur Theaterschneiderin weiterbilden. Danach führte Sie ihre Ausbildung nach Hamburg an die G-sechs, wo Sie sich zur Damengewandmeisterin ausbilden liess. Sie arbeitete unter anderem für das Konzert Theater Bern, die Sommerfestspiele der bayerischen Staatsoper , die Theaterkunst GMBH in Berlin, Cosprop in London, für die Thunerseespiele, die Märlibühne der Remise Jegenstorf, die Freilichtspiele Moosegg, das Opernhaus Zürich, die Berner Sommeroperette und aktuell als Fundusverwalterin vom Kostümfundus Amathea in Lyss und als Damengewandmeisterin am Theater Biel Solothurn.


Fredi Schmid und Team

Maske

Fredi Schmid absolvierte einen Theatercoiffeurlehrgang und eine Visagistenausbildung in Köln, wo er auch das Bodypainting kennen lernte, welches bis heute seine grosse Passion ist. Er erhält regelmässig Aufträge für Firmen, Messen, Vernissagen und als Freelancer beim SF DRS. Die Operette Möriken-Wildegg zählt seit "Violetta" (2005) auf ihn.


Mario Bösemann

Lichtdesign

Geboren 1980 in Jena und dort aufgewachsen, begann ich Ende der 90er Jahre im soziokulturellen Zentrum Kassablanca diverse Bands und Veranstaltungen zu beleuchten. Als dann der Beruf Veranstaltungstechniker etabliert wurde, absolvierte ich dort auch meine Ausbildung.

Im Jahr 2004 übernahm ich im Kassablanca die Stelle der Technischen Leitung und konzentrierte mich neben den Konzerten auch auf unsere Theaterkooperationen und meine eigenen Projekte. Dazu kamen diverse Festivals wie z.B. das Fusion Festival, bei dem ich für unseren Veranstaltungsort für die beleuchtungstechnische Planung und Umsetzung verantwortlich war und bis heute bin.

2012 habe ich mich für die Selbstständigkeit entschieden und danach in den verschiedensten Produktionen von Theater über Industrie bis hin zum Film mitgewirkt. Beispielhaft hierfür stehen; «Nina Hagen» in Jena – «Black Face: Die Villa» von MASS&FIEBER OST – «CLARIANT Conference» für AVARCO – «Die Geliebten Schwestern» von BAVARIA.

Ende 2014 wurde ich dann vom Theater Orchester Biel Solothurn für die Lichtkreation von «Aschenputtel» nach Biel eingeladen wo ich, heute mit dem Schwerpunkt Oper und als Beleuchtungs- und Bühnenmeister, nach wie vor tätig bin.